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Die Tauernschecken haben ihren züchterischen Ursprung im Raum der Hohen Tauern. Die Scheckung ist für das Auffinden der Tiere im Hochgebirge von Vorteil. Erste Erwähnungen und Bilddarstellungen lassen sich bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts feststellen. Mit dem Arbeitskräftemangel nach dem 2. Weltkrieg wurden die Ziegenbestände und die Ziegenalpung stark zurückgedrängt.
Durch besondere Bemühungen weniger Idealisten ist es gelungen, die hochgefährdete Rasse vor dem endgültigen Untergang zu bewahren.
Rassebeschreibung: Die Tauernschecken sind eine robuste, vitale, langlebige und trittsichere österreichische Gebirgsziegenrasse. Beide Geschlechter sind gehörnt. Die Rasse ist sehr lebhaft gefärbt. Sie ist braun-schwarz-weiß, mitunter nur schwarz-weiß gescheckt mit einer durchgehenden Blesse am Kopf und ohne Strahlenzeichnung. Das Haarkleid ist kurz und ohne Behang; bei älteren Böcken kommen mitunter „Hosen“ vor. Die Tiere sind mittelrahmig mit stabilem Fundament.
Sie zeichnen sich durch hoch angesetzte, gut ausgebildete Euter mit ansprechender Milchleistung aus. Nunmehr werden die Tauernschecken wegen ihrer Fruchtbarkeit und ihrer hervorragenden Muttereigenschaften vorwiegend zur Kitzfleischerzeugung gehalten. Auch zum Freihalten extensiver Flächen von Verbuschung werden sie eingesetzt. Weiters spielt auch der Verkauf der bunten Felle eine gewisse Rolle.
Zuchtziel: Erhaltung des Phänotyps und der genetischen Vielfalt.




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