Geschäftsführer Dipl.-Ing. Florian Schipflinger

Mein Name ist Florian Schipflinger, ich bin 35 Jahre alt und komme aus Westendorf, Tirol. Mit meiner Frau Martina und meinen Kindern Magdalena und Simon wohne ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Schwiegereltern. Meine Frau wird diesen in einigen Jahren übernehmen.
Schon seit meiner frühesten Kindheit bin ich sehr vertraut mit den Abläufen und Arbeiten auf einem Bauernhof. Meine Eltern haben 17 Jahre lang einen Milchviehbetrieb mit Pinzgauer Zuchtvieh in St.Johann i.T. gepachtet und bewirtschaftet. Mit dem Umgang mit seltenen Nutztierrassen wurde ich schon in meinen Jugendjahren konfrontiert. Von unseren durchschnittlich zehn Milchkühen waren zwei der Rasse Original Pinzgauer und zwei der Rasse Jochberger Hummeln zuzuordnen.

Aufgrund dieser tiefen Verwurzelung und positiven Einstellung zur Landwirtschaft, entschloss ich mich nach der Matura am Bundesgymnasium St.Johann i.T. und meinem Wehrsdienst in Osttirol, für das Studium der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Als Schwerpunkt in meinem Studium wählte ich die Tierische Produktion (Fütterung, Haltung, Zucht) mit einigen Erweiterungen (Pflanzenbau – Grünland, Milchwirtschaft, Almwirtschaft, ...).

In meiner Studienzeit absolvierte ich mehrere Praktika, unter anderem als Labormitarbeiter bei der Tirol Milch Gen.m.b.H. in Wörgl und auch als Mitarbeiter bei der Tiroler Viehmarketing Gen.m.b.H. (LLK Tirol). Im Vordergrund stand immer der persönliche Kontakt zu den Bauern. Diesen konnte ich als ehrenamtlicher Probenehmer für den Landeskontrollverband Tirol (u.a. Pinzgauerzuchtverein Waidring) und als Berater für den Arbeitskreis Milchproduktion (LLK Tirol) vertiefen und pflegen.

In meiner Diplomarbeit erarbeitete ich die Auswirkungen des Silageverzichtes (sprich „reine Heufütterung“) auf die Leistung von Milchkühen in Tirol.

Neben dem Studium begann ich die Ausbildung zum Lehrer und Berater in der Landwirtschaft an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien – Ober St. Veit. An der LLA Rotholz absolvierte ich das Lehramtspraktikum. Mit der Bestellung als Geschäftsführer der ARCHE Austria hat für mich ein neuer, interessanter Lebensabschnitt begonnen. Mein theoretisches Wissen sowie meine praktischen Erfahrungen bringe ich gerne in die Arbeit für die ARCHE Austria ein. Gemeinsam mit dem Vorstand und meiner Kollegin Elisabeth haben wir in den letzten Jahren viel erreicht. Ich freue mich weiterhin auf eine konstruktive und ereignisreiche Zusammenarbeit mit Obmann Thomas Strubreiter, dem Vorstand, den Spartenbetreuern und natürlich den Mitgliedern der ARCHE Austria und hoffe, dass wir gemeinsam unsere Vielfalt an heimischen seltenen Nutztierrassen erhalten können. Mit gemeinsamer Anstrengung wird es uns gelingen, einer breiten Bevölkerungsschicht diesen Teil „unseres Kulturgutes“ näher zu bringen.

Assistenz der Geschäftsführung Elisabeth Wögerbauer

Mein Name ist Elisabeth Wögerbauer und führe mit meiner Familie eine kleine „Hobby-Landwirtschaft“ mit Waldschafen, einer Huzulen- und einer Haflingerstute. Nach meiner Lehre als Chemielaboratin war ich im Kunststoffbereich „Forschung und Entwicklung“ tätig.

Seit dem Frühjahr 2007 bin ich für die ARCHE Austria tätig und für die Mitgliederbetreuung, Buchhaltung sowie für die Erstellung der ARCHE Zeitschrift „Viehfalt“ zuständig. Meine Arbeit zeigt mir jeden Tag, wie wichtig es ist am Erhalt der Vielfalt mitzuhelfen. Dass unser Anliegen Früchte trägt, zeigt mir das Interesse vieler junger Menschen, die seltene Rassen halten und mit deren Leistungen sehr zufrieden sind. Für die Zukunft wünsche ich mir noch viele interessante Gespräche mit innovativen Menschen, die für den Erhalt der seltenen Nutztierrassen einstehen und uns in unserer Arbeit unterstützen.

Elisabeth Wögerbauer und Florian Schipflinger