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Die Entstehung des Kärntner Blondviehs geht weit in das vorige Jahrhundert zurück. Ein besonderes Merkmal hinterließ das Ungarische Steppenrind mit seiner typischen Hornform. Das Kärntner Blondvieh hatte seine Blütezeit vor rund 50 Jahren, der Gesamtanteil an Blondvieh betrug damals 60 %. Seine Milchleistung lag schon damals bei 6000 kg Milch Jahresleistung mit über 4,2% Fettanteil. | Der größte und schwerste Ochse, den es unter allen Rinderrassen gab, war ein Blondvieh mit 1400 kg Lebendgewicht und einer Größe von 180 cm. | Das Blondvieh war schon immer eine Dreinutzungsrasse (Arbeit, Fleisch und Milch) bei extensiver Haltung und wäre durch die Spezialisierung auf Hochleistungsrassen beinahe völlig ausgestorben. | | Das Blondvieh zeichnet sich durch seine Langlebigkeit, Fruchtbarkeit, Anpassungsfähigkeit und Bodenständigkeit aus.
Es ist ein großrahmiges, hellgelb bis semmelgelb gefärbtes Rind. Die Kühe eignen sich besonders gut zur Mutterkuhhaltung. Das weibliche Tier wird bis zu 700kg schwer, der Stier über 1000kg. Die Genügsamkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen und Witterungseinflüssen sind hervorzuheben.
Bei relativ hoher Milchleistung ist die Fleischqualität fast unübertrefflich. Das Fleisch ist marmoriert, feinfasrig und mit Fett durchzogen. Weitere Qualitäten sind die hohe Mastfähigkeit und die gute Futterverwertung.
In den 80er Jahren hat man den Wert des Blondviehs in seiner genetischen und wirtschaftlichen Besonderheit neu entdeckt. Vor allem in den letzten Jahren wurde mit viel Aufwand und Arbeit die Zucht und die Vermarktung dieses einmaligen Kärntner Produktes gefördert, wobei ein eigener „Kärntner Blondviehzuchtverein“ gegründet wurde. Es bestehen gute Aussichten, den Fortbestand des Kärntner Blondviehs sichern zu können.




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