40 Jahre im Einsatz für seltene Nutztierrassen

Was für eine Feier ̵ 40 Jahre ARCHE Austria!

Das Galadinner am Samstag war nahezu ausverkauft. Fünf Gänge, ausschließlich aus Produkten unserer Rassen zubereitet, war eine Gaumenfreude. Das Ambiente bei den Spitzbarts im Stadl war einfach nur der Hammer. Perfektes Service und stimmungsvolle Musikbegleitung waren „der Tupfen auf dem I“. Der Austausch wichtiger Entscheidungsträger dauerte bis halb drei Uhr morgens.

Der Sonntag sprengte alle bisher dagewesenen Feste der ARCHE Austria. Wir rechneten mit ein paar Hundert Besuchern und gekommen sind rund 1.500!

Nach einer wunderschönen Messe im Stadl, der in der Nacht schnell umgebaut wurde, konnten wir viele Rassen präsentieren und alle Besucher mit Schmankerl unserer Tiere verköstigen. Vor Ort und auch medial ein wichtiges Lebenszeichen unsererseits in Zeiten intensiver Förderverhandlungen.

Vielen, vielen Dank an alle die einen Beitrag geleistet haben, besonders der Familie Spitzbart, die darüber hinaus noch einen namhaften Betrag der ARCHE Austria gespendet hat.

Allerdings sehe ich es auch als meine Aufgabe als Obmann, Dinge anzusprechen, die uns Schwierigkeiten bereitet haben.

Ein Konzept für die Tierschau mit verschiedenen Tierarten zu erstellen, ist beinahe nicht mehr möglich. Alleine bei den Ziegen benötigten wir aufgrund unterschiedlicher Gesundheitsstatus vier verschiedene Bereiche. Die Auflagen waren enorm. Danke an den Amtstierarzt, der uns sehr geholfen hat, um für alles eine Lösung zu finden.

Leider konnten wir nicht alle Rassen präsentieren - teilweise mit Argumenten, die mir die Haare zu Berge stehen ließen. Wenn es heißt, dass in einer Gesamtpopulation kein einziges führiges Tier mehr vorhanden ist, frage ich mich, ob ich mir als Bauer so eine Rasse zulegen würde.

Ich wünsche mir sehr, dass die Betonung in Zukunft noch mehr auf „Wir“ liegt und es noch weitere Feste zu feiern gibt.

Gemeinsam sind wir stark

(Vorwort Thomas Strubreiter für ARCHE-Ausgabe 2/2026)